Ein Fotografie der Schillerstrasse vom Badner Tor aus von 1927 und darunter die heute Ansicht vom selben Punkt, dem Vorgarten des Hotels Erbprinz.
Das existierte auch damals schon lange als Poststation und später Gaststätte und Hotel an der Nord-Süd Verbindung von Basel am Rhein entlang nach Norden.
Ansonsten hat sich diese Ansicht in knapp 100 Jahren allerdings komplett gewandelt.
Auch vor Ettlingen macht der technische Fortschritt nicht halt und Kommunikationsstrukturen werden neu überdacht.

An der Einmündung der Sternengasse in die Albstrasse befand sich früher am Albufer eine Gerberei die so ihr giftiges Abwasser durch das ein Stück Flussabwärts einströmende Wasser des Albkanals verdünnen konnte.
Später war dann hier die Ettlinger Synagoge untergebracht und der Balkon zum trocknen der gegerbten Häute als Toilette benutzt. Die gegenübeliegende Gaststätte die nach Abriss der ‘Gans’ entstand steht heute noch als Wohnhaus am nordöstichen Rand der Altstadt.
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Ein Bäcker in Ettlingen der als Verrechner der Stadt und des Spitals viel Armengeld unterschlagen hatte musste deshalb nach seinem Tode umgehen. In und bei seinem Haus an der kleinen Brücke, wie auch in seinem Garten, liess er sich sehen und zwar bald als Bäcker im grauen Überrock und weisser Kappe, bald als Kalb als auch als kleines Schwein.
Da er die Leute vielfältig plagte wurden etliche Male Geistliche gerufen um ihn zu bannen.; aber keiner vermochte es, weil sie selbst nicht sauber waren, wie das Gespenst ihnen spottend vorhielt.
Zuletzt liess man einen Ettlinger Kaplan von grösster Frömmigkeit kommen, bei dessen Anblick der Bäcker ausreif: “Ich wollte er wäre daheim geblieben!” Dieser beschwor den Geist in einen Sack, den alsbald ein beherzter Mauererbursche auf den Rücken nahm, um ihn in die Kälberklamm zu tragen. Unterwegs musste er ihn zehnmal absetzen, weil er so schwer war. In der Schlucht liess der Kaplan des Gespenst heraus und wies sie ihm zum Aufenthalt an. Als Lohn erhielt der Maurer ein Geldstück und neue Kleidung.
Das grosse Vermögen, das der Bäcker seinen Erben hinterlassen hatte, war in kurzer Zeit verschwunden; denn Unrecht Gut hat kein Gedeihen.
In der Schlucht führt er die Durchgehenden öfters irre, ohrfeigt sie oder wirft ihnen die Körbe vom Kopfe. Dort zeigt sich auch ein gesattletes Pferd ohne Kopf, und einmal brannte dort nachts bei stärkstem Regen ein blaues Feuer auf dem hoch angeschwollenen Bache.
Aus: Volkssagen aus dem Lande Baden, Bernhard Baader 1851, abgeschrieben von Timo (Bilder: geocaching.com).
Links: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/show/1289277/index.htm
So einfach kann das Leben sein, ein Gruss, ein Lächeln die Laune hebt sich und der Tag kann weitergehen.
Gemälde um 1900 mit Ansicht der Altstadt aus Richtung Durlach, Höhe Vogelsang. Die zwei Türme in der Bildmitte sind Martinskirche und Rathaus, die Herz-Jesu-Kirche entstand erst Anfang des 19. Jahrhunderts. Ganz rechts im Westen ist ein Fabrikgebäude zu erkennen, die ehemalige Ettlinger Brauerei Huttenkreutz, dort ist heute gegenüber der Kaserne ein grosser Einkaufsmarkt untergebracht.
Wie im Siebten Himmel. Freiluftkultur, Sommersonne, verliebt sein. Das alles in Ettlingen genossen wird zum eindrücklichen Erlebnis.