Schon den ganzen Oktober über begleiten einige von den *KulturFreunden* Etllingen entlang der Alb aufgestellten Kerzen die interessierten Etllinger.
Sie sollen insbesondere an die durchweg friedlichen Massendemonstrationen in Städten wie Leipzig, Dresden, Schwerin oder Plauen erinnern die damals im Oktober 1989 die friedliche Wende im darauf folgenden November erst möglich gemacht haben. Das konsequent friedliche Vorgehen der Demonstranten irritierte die Staatsmacht derart dass sie lange Zeit einfach nicht zu handeln wusste. Als man sich dann langsam der Tragweite der Proteste bewusst wurde waren es bereit zu viele Menschen die offen demonstrieren, um noch (gewaltsam) gegen sie einzuschreiten.
Jetzt scheint es aber ein paar Kilometer weiter flussabwärts riesige Steinhöhlen zu geben in denen immer noch Steinmännle wachsen und sogar noch von einer Königin betreut werden! Ein paar mutige Erwachsene haben sich erst vor kurzem in diese Höhlen gewagt und sie so freigeräumt dass man einen Blick hineinwerfen kann und sogar mit den kleinen Steinmännle reden kann, wenn schon alt genug natürlich. Wir freuen uns alle diese alten Papierstücke abschreiben zu dürfen und zeigen hier schonmal eine der Geschichten die darauf zu lesen sind.
Am heutigen Samstag fand unter der Leitung von Harald K.Freund eine Veranstaltung zum Thema “Schmimmen, Tauchen, Wasserabhärtung und Steinmännle-Bauen” statt. Einige Kinder waren mit ihren Eltern trotz kühler Witterung der Einladung gefolgt und hatten viel Spass beim Erkunden der Ettlinger Alb zwischen Friedrichsbrücke und dem Albwehr bei der alten Schleuse.
Bis Anfang des 19.Jahrhunderts sah die Kanalgasse, die jetztige Zufahrt zum Kirchenplatz, noch ganz anders aus. Dort verlief der immer noch vorhanden Industriekanal, am östlichen Ettlinger Albwer in Höhe des Freibads von der Alb abzweigend und jetzt unterirdisch bis zur Wiedereinmündung in die Alb am Kirchenplatz.

Gäste aller Art werden gern bewirtet, es sollen auch schon Enten aus Grünwinkel ihre Mittagspause auf der innerstädtischen Alb verbracht haben. Weiter als bis hierhin ging es sowieso nicht, den Weg ins Albtal versperrte im Mittelalter ein Befestigungsbauwerk mit grossem Rundturm das auch ‘Gans’ genannt wurde.
So menschenscheu wie es scheint sind die Steinmännle in der Alb bei weitem nicht, sie wurden schon öfters gesichtet wie sie an schönen Sommertagen ausgelassen mit neugierigen Kindern spielen.
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