Am heutigen Samstag fand unter der Leitung von Harald K.Freund eine Veranstaltung zum Thema “Schmimmen, Tauchen, Wasserabhärtung und Steinmännle-Bauen” statt. Einige Kinder waren mit ihren Eltern trotz kühler Witterung der Einladung gefolgt und hatten viel Spass beim Erkunden der Ettlinger Alb zwischen Friedrichsbrücke und dem Albwehr bei der alten Schleuse.
Bis Anfang des 19.Jahrhunderts sah die Kanalgasse, die jetztige Zufahrt zum Kirchenplatz, noch ganz anders aus. Dort verlief der immer noch vorhanden Industriekanal, am östlichen Ettlinger Albwer in Höhe des Freibads von der Alb abzweigend und jetzt unterirdisch bis zur Wiedereinmündung in die Alb am Kirchenplatz.

‘Der Lauerturm’, eine Beilage der Ettlinger Zeitung berichtet 1957 in seiner Ausgabe 7 von einer Sage über ein kleines Stück Ettlinger Stadtwaldes der lange zur Gemarkung Busenbach, heute Waldbronn gehörte.
In schlechten Zeiten hat der Busenbacher Dorfschulze für ein paar Brotlaibe ein kleines Stück Wald an den Ettlinger Stadtschulzen verkauft und die hungrig selbst verspeist.
Kurz darauf sind beide gestorben aber ihre Seelen fanden wegen des begangenen Unrechts keine Ruhe. Seitdem müssen sie einer wie der andere umgehen, der Dorfschulze an der unrechtmässigen Gemarkungsgrenze am Hasenberg, der Stadtschulze auf der alten ursprünglichen Grenze am Busenbacher Bahnhof.
Böse Zungen behaupten aber die Busenbacher wären schlicht zu faul gewesen die steile Bahnhofsstrasse zur Ortsmitte zu benutzen und haben lieber das flachere Ettlinger Gelände benutzt, wo auch heute die Kreisstrasse zur Autobahn verläuft.
Gäste aller Art werden gern bewirtet, es sollen auch schon Enten aus Grünwinkel ihre Mittagspause auf der innerstädtischen Alb verbracht haben. Weiter als bis hierhin ging es sowieso nicht, den Weg ins Albtal versperrte im Mittelalter ein Befestigungsbauwerk mit grossem Rundturm das auch ‘Gans’ genannt wurde.