Besucht Ettlingen

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Zusatzinformationen

Impressionen und Informationen aus Baden

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Übersicht aller Artikel


Archiv für September 2009


Weg damit!

Sep 2009
26
"Promenade" Pforzheimerstrasse

Neue Promenade Pforzheimerstrasse


Flucht nach vorne

Sep 2009
24
Familienfest LGS-Gelände

Familienfest LGS-Gelände, Ettlingen


Färbergasse

Sep 2009
23
Alte jüdische Wohnhäuser

Alte jüdische Wohnhäuser am Beginn der Färbergasse


Die Färbergasse beginnt an der Albstrasse, kreutzt rechtwinklig abbiegend die parallell laufende Sternengasse und endet an einem Durchgang durch die östliche Stadtmauer auf der Friedrichstrasse.
Innenhof zwischen Sternen- und Hirschgasse

Innenhof zwischen Sternen- und Hirschgasse


In ihren Verlauf bietet die recht unscheinbare Gasse viele kleine Augenweiden, grade im Sommer erfreuen die bunten, kontrastreichen Farben.
Fenster in der Färbergasse

Fenster in der Färbergasse


Blumentrog in der Färbergasse

Blumentrog in der Färbergasse


Der grosse, begrünte Innenhof ist von der Färbergasse aus neben dem markanten roten Tor Hausnummer 13 zugänglich, dort befindet sich auch ein Spielplatz und 2 Biergärten.
Tor in der Färbergasse

Tor in der Färbergasse


Am östlichen Ende führt heute eine Lücke in der alten Stadtmauer zur Stadthalle an der Friedrichstrasse. Dort befindet sich eine sehr schöne Steinskulptur die eigentlich vor dem Rathaus auf einer künstlichen Insel vor dem Albwehr aufgestellt werden sollte. Da das manchen Ettlingern nicht gefiel fand sie hier ein schattiges Plätzchen, in einem kleinen Brunnen der wohl durch schwäbischer Gründlichkeit und Zuschussregen einen künstlichen Zugang zur Alb besitzt.
Skulptur 'Die junge Alb', hier züchtig.

Skulptur 'Die junge Alb', hier züchtig.


Man muss wissen sie trägt den Namen “Junge Alb” trägt und sollte eigentlich enger mit dem Fluss verbunden sein, was aber leider an badischer Spiessigkeit gescheitert ist.
Gegenüber auf der anderen Seite der Friedrichstrasse steht die neu gebaute Stadthalle, zu deren Geschichte gibt es hier einen eigenen Artikel.
Neue Stadthalle Ettlingen

Neue Stadthalle Ettlingen


Wod’ Steinmännle herkommed

Sep 2009
22
Alter Holzbalken

Alter Holzbalken


Durch Zufall wurden bei Renovierungsarbeiten im Keller eines sehr alten Ettlinger Haus hinter einem der Kellerbalken ein paar alte Stücke Papier gefunden.
Studiert man diese genauer so muss wohl die Geschichte der Ettlinger Steinmännle überdacht werden, bisher dachte man sie stammen direkt von der Quelle bei Bad Herrenalb.

Albquelle bei Herrenalb

Albquelle bei Herrenalb

Jetzt scheint es aber ein paar Kilometer weiter flussabwärts riesige Steinhöhlen zu geben in denen immer noch Steinmännle wachsen und sogar noch von einer Königin betreut werden! Ein paar mutige Erwachsene haben sich erst vor kurzem in diese Höhlen gewagt und sie so freigeräumt dass man einen Blick hineinwerfen kann und sogar mit den kleinen Steinmännle reden kann, wenn schon alt genug natürlich. Wir freuen uns alle diese alten Papierstücke abschreiben zu dürfen und zeigen hier schonmal eine der Geschichten die darauf zu lesen sind.

Steinmännle in der Ettlinger Alb

Steinmännle in der Alb


Strassenkinder

Sep 2009
21

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Sütterlin

Sep 2009
21

Unter uns Kindern-Mannheim Anfang1900-s10

Ausriss aus einem Deutschbuch Anfang des 19.Jahrhunderts. Wer die sehr schwere Sütterlin-Handschrift lernen möchte hat damit eine prima Gelegenheit, das komplette Buch ist als Scan/Nachdruck verfügbar. Das Buch ist im Privatbesitz der Autorin, die Scans / Transcriptionen dürfen nicht kommerziell verwendet werden. (mjs)


Alb im Wandel

Sep 2009
18

Die Alb in Ettlingen 1960-2010

Die Alb in Ettlingen 1960-2010

Die Alb hat ihr Aussehen in Ettlingen in den letzten Jahrzehnten mehr verändert als die Jahrhunderte zuvor, alleine die Begrünung und Renaturierung flussaufwärts bis zur Schleuse am Schwimmbad gibt ihr ein einzigartiges Bild wie es wohl seit der Besiedlung im Mittelalter nicht mehr zu sehen war. Sämtliche Industie entlang des Flusses entnimmt kein oder kaum mehr Wasser aus dem Fluss so dass sich ein sehr gesundes Gewässer erhalten oder wiederentwickelt hat. Die Collage zeigt sie Alb in den späten 50er Jahren und um 1980, ganz oben eine aktuelle Ansicht im Spätsommer.


Albschwimmbad vor der Friedrichsbrücke

Sep 2009
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Spielplatz und Schwimmbad, gestern wie heute

Spielplatz und Schwimmbad, gestern wie heute


Am Samtag den 12.9.2009 fand vor der Friedrichsbrücke eine interessante Aktion der Ettlinger Albfreunde statt. Einige Kinder stellten unter der Anleitung von Harry Freund ein bekanntes Ettlinger Postartenmotiv nach, die alte Synagoge an der Ecke Albstrasse/Sternengasse und einige spielende Kinder in der Alb davor. Obwohl sich diese Gegend heute im Vergleich zu vor 100 Jahren stark verändert hat bietet auch dieses neue Motiv seinen ganz eigenen Reiz. Mehr im ausführlichen Artikel.


Bismarckturm

Sep 2009
16


Ettlingen Bismarckturm

Ettlingen Bismarckturm


Ettlingen Bismarckturm

Ettlingen Bismarckturm


Ettlingen Bismarckturm

Ettlingen Bismarckturm


Bismarckbüste am alten Wasserreservoir

Bismarckbüste am alten Wasserreservoir


Links:

Bildercollage und Bildergalerie


Klosterkeller Frauenalb

Sep 2009
13

Der erst seit kurzem wieder zugängliche 3-stöckige Keller der barocken Klosterruine war am heutigen Sonntag für Besucher geöffnet, ausserdem fanden Führungen statt die überraschenden Besucherandrang auslösten. Trotz der recht grossen Gruppen hatte man genug Raum zum Entdecken und konnte interessante Erzählungen und Fakten zur langen Geschichte des Klosters Frauenalb erfahren.

Links: Einladungsprospekt

Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Keller und Eintritt frei

Die um 14 Uhr geplante Führung musste in 2 grosse Gruppen aufgeteilt werden, der Besucherandrang war beachtlich.

Besucherandrang zur Führung

Besucherandrang zur Führung

Architekt Gerhard Stöckle, der “gute Geist” des Projekts Kloster Frauenalb und seine Schwiegertochter Heidi meisterten diese Aufgabe aber mit bravour und führten zeitgleich durch den ober- und den unterirdischen Teil der liebevoll restaurierten Ruine.

Gerhard Stöckle begrüsst die Besucher

Gerhard Stöckle begrüsst die Besucher

Die zweite Gruppe begann im oberen Teil und Heidi Stöckle fasziniert von Begann an mit alten Sagen oder geschichtlichen Fakten aus dem Albgau im Mittelalter.

Klosterruine Frauenalb

Klosterruine Frauenalb

Der mittlerweile asphaltierte Innenraum der barocken Kirchenruine, schon oft Ort für diverse Kulturveranstaltungen fasziniert mit Ausblicken auf und durch das alte Mauerwerk, man spürt auch ohne die Erzählungen die ereignisreiche Zeit des Klosters vom Mittelalters bis in die Neuzeit, wo es bis zum letzten verheerenden Brand als Fabrik diente.

 

Downtown Frauenalb

Oberstes Kellergeschos der Barockruine

Oberstes Kellergeschoss der Barockruine

Einer nach dem anderen wagte sich herunter zur Baustelle die sich als sehr schön aufgeräumt aber authentisch erwies. Von Klosterbräuchen bis zu Heimatgeschichten wurde berichtet und die geplante halbe Stunde Aufenthalt verging sehr kuzweilig. Das ehrenamtliche Engangement aller Beteiligten machte eine Verlängerung möglich sodass jeder in Ruhe dieses faszinierende Gewöbe entdecken konnte. Die auf dem Bild zu sehenden Stützpfeiler würden übrigens erst nachträglich eingebaut weil den Statikern der Betrieb von Maschinen auf dem gemauerten Kellergewölbe zu unsicher war. Ursprünglich trugen alleine die drei Ebenen von Stützbogen die Last der Kirche, der Keller wurde wohl hauptsächlich zum Geländeausgleich so tief angelegt da das Kloster im engen Albtal am Hang gebaut wurde. Als Laie vermute ich eine umgekehrte Anordnung wie überirdisch:eine sich nach unten verjüngende Bogenkonstruktion zur Kraftverteilung auf das umgebende Erdreich. Herr Stöckle kann darüber bei weiteren Führungen sicher fachkundigere Erläuterungen liefern.

Ungewöhnliche Fotomotive in der Unterwelt

Ungewöhnliche Fotomotive in der Unterwelt

Endlich klärte sich auch das Geheimnis um den sagenhaften unterirdischen Gang vom Kloster weg, angeblich zum benachbarten Herrenklosters. Da die Strecke bis Bad Herrenalb nun aber doch recht weit ist und der Forscherdrang möglichen Gängern längst auf die Spur geklommen ist erfuhr der interessierte Besucher dass sogar 2 Stollen existieren. Wie in jeder mittelalterlichen Befestigungsanlage hatte man versteckte Gänge zum nächsten Wasserlauf und eine Fluchtmöglichkeit in die entgegengesetzte Richtung zur Bergseite. Der Gang zur Alb ist heute wieder zugänglich, allerdings nur mit bergmännischer Ausrüstung, normalen Besuchern bleibt der Blick in die Eingänge.

Verschütteter bergseitiger (Flucht)stollen im 2.Untergeschoss

Verschütteter bergseitiger (Flucht)stollen im 2.Untergeschoss

Mit weiteren spannenden Geschichten aus vergangenen Zeiten wurde es auch den wartenden Besuchern nicht langweilig. Heidi Stöckle gestaltete als schier unversiegbare Quelle für spannende Heimatgeschichten die Wartezeit sehr kurzweilig und macht neugierig auf zukünftige Besuche in Frauenalb und Umgebung.

Heidi Stöckle macht Geschichte lebendig

Heidi Stöckle macht Geschichte lebendig

Den weiteren Nachmittag konnten die Besucher dann bei traumhaftem Wetter in der bezaubernden Klosterkulisse verbringen, ein Besuch dieses Kleinods im Albtal ist aber immer empfehlenswert und nicht auf solche Führungen beschränkt.  Ein kleines Museum ist verrät Zeitgeschichliche Details und der oberirdische Teil der Ruine jederzeit frei zugänglich; Ein perfekter Ort um ungestört Ruhe zu finden und faszinierende Kulturgeschichte in naturbelassener Landschaft zu erleben. (mjs/lm)

Natur und Architektur in Harmonie

Natur und Architektur in Harmonie

Weiteres Bildmaterial

Die Bildunterschriften entstammen übrigens teilweise der erst kürzlich in einer alten Ettlinger Truhe entdeckten Sage von der Herkunft der Steinmännle im Albgau.


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